Der SmartHome Initiative Deutschland e.V. engagiert sich aktiv in verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien.

Die etablierte und häufig aus der Tradition geprägten Branchen, Verbände und Gewerke adressieren auf Grund ihrer Strukturen jeweils nur Teilbereiche der Themenkomplexe SmartHome oder SmartBuilding. Notwendig für die sinnvolle Entwicklung eines starken wettbewerbsfähigen SmartHome-Marktes sind neben klaren Definitionen und Standardisierungen vor allem ein gewerkeübergreifendes interdisziplinäres Verständnis und die klare Fokussierung auf die Gegebenheiten und Herausforderungen in der Praxis.
Der SmartHome Initiative Deutschland e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Herausforderungen praxisbezogen greif- bzw. sichtbar zu machen. Als Sprachrohr des SmartHome Marktes versuchen wir mit unserem Pragmatismus, unsere Erfahrung aus dem Feld genau die Themenfelder ergänzend zu fördern, die vorhandenen Branchenverbände nicht bedienen können.   


Chemnitz+

Das Projekt Chemnitz+ Zukunftsregion lebenswert gestalten wird im Rahmen der Bekanntmachung „Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist eine von 5 Regionen bundesweit.

Ziel ist die Entwicklung, Erprobung und Evaluation einer integrierten gesundheitlichen Versorgung in der Modell-Region „Mittleres Sachsen“ mit unterstützenden und aktivierenden, am individuellen Bedarf ausgerichteten Gesundheits- und Dienstleistungsangeboten für ein langes und selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung und im Wohnumfeld.

Ergebnis des Projektes wird ein integratives Versorgungskonzept sein, in dessen Zentrum die Wohnung, das Quartier und letztlich die Region stehen. Die Weiterentwicklung von regionalen Kooperationsstrukturen und Allianzen der Wohnungswirtschaft sowie Akteuren der Gesundheits- und sozialen Dienstleistungsbereiche wird zu tragfähigen, finanzierbaren und innovativen Lösungen in der Region „Mittleres Sachsen“ führen.

Alexander Schaper wurde als Mitglied des Fachbeirates des Projektes „Chemnitz+“ ernannt. 

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


Mitarbeit im Advisory Board bei der Entwicklung des Lehrgangs „Fachkraft für Intelligente Gebäudetechnologien“. Zielgruppen sind Meister und erfahrene Gesellen aus den Gewerken Elektrotechnik, Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik sowie Metallbau. In der insgesamt rund neun Monate dauernden Qualifizierung (blended Learning) wird gewerkeübergreifendes Schnittstellenwissen vermittelt. Mit der öffentlich-rechtlichen Anerkennung kann sich der Absolvent als qualifizierte Fachkraft für intelligente Ge-bäudetechnologien gegenüber Planern und Kunden ausweisen.

Kontakt Hwk OWL: Ilka Storm-Hering, Marketing/Netzwerkkoordination, Tel.: 0521 5608 - 576, E-Mail: ilka.storm-hering@remove-this.hwk-owl.de

Kontakt SHD: Günther Ohland, Tel 030/60986243, go@remove-this.smarthome-deutschland.de

 

 


BMWi Zertifizierungsprogramm Smart Home + Building

In diesem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Programm werden ausgehend von Anwendungsszenarien zu den Smart Home-Domänen Energie, Gesundheit, Sicherheit, Entertainment und Komfort (Gebäudeautomation) gemeinsame Anforderungen an Schnittstellen, Protokolle und Funktionen definiert, um daraus entsprechende Spezifikationen zu entwickelt. Diese bilden die Grundlage für internationale Normen und Standards im Smart Home, die als Basis für Produktprüfungen dienen sollen. Im Rahmen des Programms definieren die teilnehmenden Unternehmen die Eckpunkte eines freiwilligen Smart Home Ready-Siegels, welches in Zukunft eine erfolgreiche Prüfung bestätigen soll.

Ansprechpartner
Deutsches Dialog Institut – Dr. Cornelia Rieß/ Heiko Loskill
VDE Technology and Innovation Sector – Dr. Wolfgang Klebsch  


BMWi Arbeitskreis „Vernetztes Wohnen und mobiles Leben“

Der SmartHome Initiative Deutschland e.V. ist seit 2009 aktives Mitglied im Arbeitskreis "Vernetztes Wohnen und mobiles Leben", initiiert und moderiert vom Referat für Informationsgesellschaft und Medien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
Weitere Mitglieder dieses Arbeitskreises sind Verbände und Organisationen, die ein Interesse an einer sinnvollen (Markt-)Entwicklung und Standardisierung von SmartHome- und SmartBuilding-Produkten und Dienstleistungen haben.

Ein Arbeitsergebnis ist die "Gemeinsame Erklärung der Verbände" vom März 2014.

Ihre Ansprechpartner
Alexander Schaper SmartHome Initiative Deutschland e.V.
Günther Ohland SmartHome Initiative Deutschland e.V.  


DKE AK 716.0.1 - Systemtechnik in Heim und Gebäude – IT-Sicherheit

Die zunehmende Vernetzung von Geräten in Heim und Gebäude. besonders auch über Weitverkehrsnetze führt zu neuen und komplexen Anforderungen an die Informations- und Kommunikationssicherheit dieser Geräte. Die kommende Anwendungsregel VDE-AR-E K716.0.1 soll Herstellern, Planern, Errichtern und Prüfstellen Empfehlungen und Richtlinien für zeitgemäße und erforderliche Maßnahmen beim Produkt- und Dienstleistungsdesign nach dem aktuellen Stand der Technik bzgl. IT-Sicherheit von Geräten und Infrastruktur geben.  

Ihr Ansprechpartner
Alexander Schaper SmartHome Initiative Deutschland e.V.  


DKE AK 1711.0. - Normungs-Roadmap Smart Home + Building

Intelligente Gebäudeautomation erfordert einen übergreifenden Ansatz, stabil laufende Systeme, intuitiv Bedienungsansätze auf Basis von ergonomischen Spezifikationen, Interoperabilität und Konvergenz sowie Spezifikationen im Datenschutz.
Eine wichtige Aufgabe in der Normung liegt in der Festlegung von Funktions-, Informations-, Kommunikations- und Komponentenebenen. Zur Zeit erarbeiten VDE|DKE gemeinsam mit verschiedensten Partnern die konkreten und fachlichen Inhalte entlang der deutschen Normungs-Roadmap „Smart Home + Building“. Die Version 1.0 wurde im Januar 2014 veröffentlicht und gibt einen Überblick zum aktuellen Status und zu Trends, über die gültigen Normen und Standards und zukünftige Aufgaben.  

Ihr Ansprechpartner
Alexander Schaper  SmartHome Initiative Deutschland e.V    


DKE AK STD 1811.0.4 - AAL in Gebäuden und im Wohnumfeld

Technikunterstütztes Leben (Ambient Assisted Living, AAL) umfasst Methoden, Konzepte, (elektronische) Systeme, Produkte sowie Dienstleistungen, welche das tägliche Leben der Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen sollten. Die verwendeten Techniken und Technologien sind nutzerzentriert, also auf den Menschen ausgerichtet, und integrieren sich in dessen direktes Lebensumfeld. Die Technik passt sich folgerichtig an die Bedürfnisse der Nutzers an und nicht umgekehrt. Das System dient zur präventiven Auslösung von Signalbenachrichtigungen bei unklaren Situationen im häuslichen Bereich.  

Die VDE-Anwendungsregel AR-E-1811.0.4 soll zukünftig die Grundlage für die Integration von technischen Assistenzsystemen in Gebäuden und im Wohnumfeld (sowohl für Neubau als auch Bestandswohnungen) bilden. Sie beschreibt die Komponenten der Assistenzsysteme und deren mögliche Vernetzung, die gebäudetechnischen Voraussetzungen und unterstützende Prozesse zum Einsatz und Betrieb.    

Ihr Ansprechpartner
Alexander Schaper SmartHome Initiative Deutschland e.V.