Das von der Bundesinitiative „Gleichstellen" http://www.bundesinitiative-gleichstellen.de für Frauen in der Wirtschaft geförderte Projekt "Female Smart House Professionals" qualifiziert einerseits Mitarbeiterinnen von Firmen aus dem Bereich der intelligenten Gebäudesystemtechnik für Smart House-Aufgabenfelder und unterstützt andererseits die Unternehmen selbst beim Auf- und Ausbau von gleichstellungsfördernden Betriebsstrukturen. Informationstexte sind gut, lebendige Menschen, die über ihre Erfahrungen berichten, oftmals besser. Aus diesem Grund ist vor der Kulisse der „SmartHome 2012 -- Conference & Expo" ein Kurzfilm über das Projekt entstanden, in dem Koordinatorinnen, Teilnehmerinnen und ideelle Projektpartner zu Wort kommen. Viel Spaß beim Anschauen! (Filmproduktion: http://www.echoandgold.de)

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, einen aktiven Austausch zum Thema Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft anzuregen. Hierbei sollen sich (technik-affine) Frauen untereinander austauschen und über aktuelle Informationen zum Thema Smart Home sowie zum Fortlauf des Projektes informiert werden. Die Ansprache erfolgt einerseits über Facebook sowie über eine extra eingerichtete XING-Gruppe. Weiterhin sollen auch am Thema interessierte Personen, Verbände, Initiativen o.ä. und die am Projekt teilnehmende Firmen in den genannten Kanälen aktiv werden, so dass übergreifende Synergieeffekte eintreten und ein überregionaler Erfahrungsaustausch möglich wird. 

Female Smart House Professional Programm

Inhaltlich beschäftigt sich das Projekt „Female Smart House Professionals“ mit wissenschaftlichen Methoden der Gewinnung und Qualifizierung von Frauen für Berufe im Umfeld von intelligenter Gebäudesystemtechnik (Smart House). Das Projekt wurde von isw Institut gGmbH und SmartHome Initiative Deutschland e. V. initiiert und wird von BITKOM e. V. unterstützt. Ziel des Projektes „Female Smart House Professionals“ ist es, 18 Unternehmen im Wirtschaftszweig Smart House darin zu unterstützen, Mitarbeiterinnen gezielt für Smart House-Aufgabenfelder zu qualifizieren und bei Bedarf auch geeignete Frauen zu rekrutieren. So wird aktiv dem Fachkräftemangel im Betrieb vorgebeugt. Zudem bietet die Integration weiblicher Smart House-Perspektiven Wettbewerbsvorteile bei der Erschließung des Marktes, auf dem immer mehr Frauen als Endkunden auftreten. Im Rahmen des Projektes „Female Smart House Professionals“ werden wissenschaftlich fundierte und arbeitsprozessorientierte Methoden der Personal- und Organisationsentwicklung entwickelt und angewendet. Diese beinhalten u. a. fachliche Smart House-Expertenberatung in den teilnehmenden Klein- und Mittelständischen Unternehmen für weibliche Angestellte sowie qualifizierende Lernbegleitung mittels Web 2.0- Anwendungen. Die Gruppe richtet sich an alle Personen, die sich für die Themen „Frauen in Mint-Berufen“, „Smart House“, „AAL“, „Gender Mainstreaming“, „Aktivitäten gegen Fachkräftemangel“, „Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung – APO“ etc. interessieren. Das Projekt ist in gewisser Weise die Weiterführung einer wissenschaftlichen Untersuchung, welche im Auftrag des BMBF erstellt wurde mit dem Titel: „Ermittlung von Trendqualifikationen im Bereich Internet der Dinge mit Schwerpunkt Smart House“. Diese ist über den folgenden Link abzurufen: www.frequenz.net/uploads/tx_freqprojergAbschlussberic.... Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ http://www.bundesinitiative-gleichstellen.de/. Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände (BDA, www.arbeitgeber.de) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB,http://www.dgb.de). Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales BMAS, http://www.bmas.de sowie des Europäischen Sozialfonds ESF, http://www.esf.de.