Mit dem
Fokusthema „ Frischer Wind und neue Ideen für SmartHome – Studenten und ihre Projekte “
trafen sich am 9. November 2017 auf Einladung der Landesgruppe NRW des SmartHome Initiative Deutschland e.V. , des Gastgebers Prof. Grinewitschus von der HRW und des Kooperationspartners VDI – Emscher-Lippe (Hr. Ellekotten) 44 Teilnehmer in der Hochschule Ruhr-West (HRW) in Bottrop.
In einem einleitenden Vortrag „ Wie werden aus Studierenden kreative SmartHome-Experten?“ gab Herr Prof. Grinewitschus von der Hochschule Ruhr-West (HRW) zunächst einen Überblick über die aus seiner Sicht aktuell notwendigen SmartHome-Handlungsfelder mit besonderem Fokus auf die möglichen Beiträge zum Gelingen der Energiewende inkl. Klimaschutz. Es folgten Kurzinfos zu Projekten mit Beteiligung der HRW wie z.B. InnovationCityRuhr und auch dem HRW-SmartHomeLab. Interessante Einblicke in die Detailarbeiten der Studenten rundeten das Bild ab.
Herr Rehm von der Techn. Hochschule Köln informierte über studentische Arbeiten im CIRE (Cologne Institute for Renewable Energy), über das Praxis-Forschungsprojekt „ SmartHome Rösrath “, über den Einsatz von SmartHome-Technik für mehr Energieeffizienz im Gewerbe und über das „Virtuelle Institut Smart Energy “. Bemerkenswert war dabei besonders die sehr praxisnahe und projektbasierte Lehre. Dabei wurden auch selbst entwickelte SmartHome-Schulungsaufbauten und Umfragen bei Smart Home-Nutzern einbezogen.
Frau Aschendorf berichtete anschließend über eigene SmartHome-Projekte an der FH Südwestfalen und an der HRW. Konkret ging es um eine Projektarbeit zur Entwicklung eines LCN-Demonstrators für Wohnsuiten in Hotels, eine Bachelorarbeit mit einer Marktanalyse zum Einsatz von Gebäudesystemtechnik in Wohngebäuden und eine laufende Masterarbeit zu Einsparmöglichkeiten bei der Heizkostenabrechnung im Mietwohnungsbestand.
Im letzten Fachvortrag stellte Herr Hoffmann von der HRW ein neues Projekt „IT – Sicherheit in SmartHome-Netzen in Verbindung mit intelligenten Messsystemen“ im Rahmen der NRW-Forschungsagenda „Human Centered Systems Security“ vor. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bereich SmartMetering. Die Ergebnisse aus den Workshops sollen u.A. auch in div. Normierungsaktivitäten eingebracht werden. Als Partner sind die Ruhr-Uni Bochum und als Praxispartner die Power Plus Communications AG einbezogen.
In einer lebhaften und interessanten Podiumsrunde gab es eine große Anzahl von Fragen aus dem Publikum, die von den Studenten detailliert und fundiert beantwortet wurden. Das Fazit war, dass die SmartHome – Ausbildung durch e ine intensive Verbindung von Theorie und Praxis auf einem guten Weg ist, wobei wobei zumindest bei den vertretenden Hochschulen eine deutliche Konzentration auf den Anwendungsbereich Energieeffizienz zu erkennen war. Eine Ergänzung durch Aktivitäten in anderen wichtigen Anwendungsbereichen wie Ambient Assisted Living (AAL) wäre wünschenswert.
Vor einem intensiven Netzwerken bei einem Abendimbiss stellte sich noch Herr Gröting als neuer Leiter des Fraunhofer-inHaus-Zentrums un Duisburg vor. Klaus Scherer berichtete dann über die Jahrestagung des SmartHome Initiative Deutschland e. V. zum Thema Sicherheit im SmartHome und gab einen Rück- und Ausblick auf die Expertenrunden von SmartHome NRW mit der Bitte um Vorschläge für die Expertenrunden in 2018 (Planung läuft z.Zt.)