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Kriterien für die Empfehlung eines SmartHome Produktes oder Systems für das Bürger-CO2-Projekt

Das System soll dafür automatisch Sorge tragen, dass

a. Heizkörper, Handtuchwärmer und ähnlich Heizgeräte nur dann aktiv sind, wenn die Fenster in dem betreffenden Raum geschlossen sind.

b. Räume nur dann beheizt werden, wenn sie auch benutzt werden. In Zeiten ohne Nutzung, soll die Solltemperatur herabgesenkt werde, ohne dass Schäden durch Frost entstehen oder Schimmelbildung durch Unterschreiten des Taupunktes begünstigt werden könnte.

1. Die Komponenten des Systems sollen ohne Fach-Know-how und Spezialwerkzeug installierbar sein. Es darf keine technisch bedingte Handwerkerpflicht geben.

2. Die Komponenten sollen bei einem Umzug leicht entfernbar und am neuen Verwendungsort wieder einsetzbar sein. Der Originalzustand der alten Wohnung muss leicht und ohne Schäden wieder herstellbar sein.

3. Typischerweise besteht ein solches System aus den Komponenten:

a. Heizkörperstellantrieb für jeden zu steuernden Heizkörper, Handtuchwärmer, etc.

b. Fenstersensor zur Erkennung, ob Fenster geöffnet (oder auf kipp) oder geschlossen.

c. Temperatursensor zur Ermittlung der Ist-Temperatur.

d. Zentrale zur Auswertung der Fensterstellung und zum Vergleich der Temperatur-Sollwertkurve mit dem Istwert und resultierend Ansteuerung des/der Stellventilantriebe.

4. Das System soll erweiterbar sein für weitere Räume.

5. Die verwendeten Technologien und Standards sind unerheblich. Systeme, die auf international anerkannte Standards wie IPV6, Bluetooth, EnOcean ISO/IEC 14543-3-10, ZIGBEE IEEE-802.15.4, ZWAVE oder KNX ISO/IEC 14543-3 basieren, ist der Vorzug zu geben.

6. Das System soll die genannten Aufgaben möglichst auch ohne Internetverbindung leisten. Ist dies systembedingt nicht möglich (IoT), ist ein entsprechendes Sicherheitstestat des TÜV, AVtest, VDE, oder vergleichbar, nachzuweisen.

Folgende Optionen sind interessant aber nicht Voraussetzung

7. Verwendung von Energy Harvesting statt Batterien oder Netzstromversorgung.

8. Erweiterbarkeit um Einbruchwarnfunktion durch die bereits vorhandenen Fenstersensoren.

9. Erweiterbarkeit um die Übertragung von Status-Informationen per Internet.

10. Erweiterbarkeit um Fernbedienbarkeit (setzt Internet voraus).

11. Erweiterbarkeit zu einem individuellen SmartHome System, um die häusliche Sicherheit zu verbessern und den Wohnkomfort zu erhöhen. Letzteres soll auch dazu dienen, dass Senioren länger selbstbestimmt und sicher in ihrer vertrauten Wohnumgebung leben können und Umzüge in Heime verzögern oder vermeiden helfen.

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