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SmartHome Netzwerk Ost

Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Ansprechpartner: Birgit Wilkes und Günther Ohland sowie Robert Lenk von Berlin Partner.

E-Mail: ost@remove-this.smarthome-deutschland.de

Wir sehen den Wirtschaftsraum Berlin und Brandenburg als eine Einheit. Start-Ups, Hardware- und Software-Entwickler, Produktionsstätten, Marketing und Vertrieb sind eben nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus angesiedelt. Ebenso entstehen smarte Gebäude, Ortschaften und smarte Siedlungen in Berlin und in Brandenburg. Es würde deshalb keinen Sinn ergeben, an den politischen Landesgrenzen Halt zu machen.

Berlin hat Ziele und Pläne, weltweit eine der smartesten Cities zu werden. Eine Smart City benötigt smarte Gebäude als ihre kleinsten, vernetzten Zellen. Diese Smart Homes und Smart Buildings in all ihren Ausprägungen sind die Kernkompetenz des SmartHome Initiative Deutschland e.V.


Veranstaltungen 2020


Rückblick: 1. SmartHome Expertenrunde Berlin-Brandenburg bei ELDAT GmbH

Am 20. November fand die erste Expertenrunde der Landesgruppe Berlin/Brandenburg bei der Firma ELDAT in Königs Wusterhausen zum Thema „Funk im SmartHome“ statt. Zwei hochinteressante Vorträge erwarteten die Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg.

Zunächst erläuterte der Geschäftsführer Firma ELDAT, Hans-Heinz Müller, die Bandbreite des Unternehmens von der Hard- und Softwareentwicklung von Funkkomponenten bis zu deren Fertigung.

Besonders rege diskutiert haben die Teilnehmern dabei über die besonderen Problemstellungen bei Funkkomponenten für SmartHome-Anwendungen weltweit. Unterschiedliche Regionen nutzen nicht nur verschiedene Funkfrequenzen, sondern haben auch verschiedene regulatorische Vorschriften, sodass verschiedene Zulassungen gemacht werden müssen. Da die Belegung der geeigneten Frequenzen regional unterschiedlich ist, können keine weltweit gleichen, freien Frequenzbänder gefunden werden.

An den Vortrag schloss sich eine Besichtigung der Produktion bei ELDAT an. Interessantester Diskussionspunkt für die Teilnehmer bot hier die Frage, ob sich eine Produktion in Deutschland lohnen kann und wenn ja, welche Vorteile sie bietet. Es stellte sich heraus, dass eine moderne Produktion mit hohem Automatisierungsgrad als Voraussetzung für eine konkurrenzfähige Produktion zu sehen ist. Besondere Vorteile liegen in der wesentlich höheren Flexibilität gegenüber dem Kunden.

Im zweiten Vortrag stellte Mike Lange, Geschäftsführer bei Z-Wave Europe GmbH, unterschiedliche Funksysteme und -standards gegenüber. Dabei wurden neutral Vor- und Nachteile betrachtet und Erfahrungen übermittelt. Auch dieser Vortrag führte zu einer sehr angeregten Diskussion über das Themengebiete Sicherheit sowie Investitionssicherheit für Vermieter. Es herrschte Konsens darüber, dass es nicht "den richtigen Funkstandard" gibt. Vielmehr solle problem- und aufgabenbezogen jeweils das beste System – oder auch eine Kombination von Systemen – gefunden werden. Auch für Funksysteme sei dabei eine Planung notwendig, die nur in den seltensten Fällen gemacht werde. Oft fehlten hier unabhängige Experten.

Neben den beiden interessanten Vorträgen spielten vor allem die angeregten Diskussionen eine wichtige Rolle bei diesem Treffen, über die sogar das schmackhafte Buffet beinahe in Vergessenheit geriet.


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