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Hintergründe zur Initiative

Der SmartHome Initiative Deutschland e.V. wurde im Jahre 2008 in Berlin durch Günther Ohland, Michael Sandrock und Alexander Schaper gegründet, um "dem SmartHome" in Deutschland eine Stimme zu verleihen.

Warum war dieser Schritt wichtig?

Das SmartHome bzw. SmartBuilding passt nicht so recht in die Schablonen der in Deutschland traditionell etablierten Gewerke, Verbände und Ordnungen. Im Gründungsjahr gab es weder für Endkunden noch für Fachhandel oder Handwerk "den richtigen Ansprechpartner", wenn man sich als Kunde oder Unternehmen auf den Weg zum SmartHome machen wollte.

Durch die Gewerke übergreifenden Anforderungen und die nicht klar zu definierende Erklärung bzw. Abgrenzung des Begriffes SmartHome können die etablierenden Branchen, Verbände und Gewerke jeweils nur gewisse Teile des Themenkomplexes SmartHome oder SmartBuildung inhaltlich abdecken.

Ziele der Initiative

Die SmartHome Initiative Deutschland e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, einen starken und international wettbewerbsfähigen SmartHome-Markt zu fördern und die Bereiche zu bedienen, die die vorhandenen Branchenverbände auf Grund ihrer Strukturen und Branchenfokussierung nicht bedienen können.

Die Gründer und ersten Mitglieder der Initiative sind angetreten, um die oben genannten Engpässe greif- bzw. sichtbar zu machen und diese durch intensive Arbeit in der Bevölkerung, in diversen Arbeitskreisen gemeinsam mit den etablierten Kräften und viel Aufklärung nach und nach aufzulösen.

Wir sehen uns als eine Gewerke übergreifende und interdisziplinäre Kommunikationsplattform, die dem aktiven Erfahrungsaustausch zwischen den regionalen SmartHome Organisationen und Anbietern aus Forschung, Entwicklung, Industrie, Handel und Handwerk dient.

Mitglieder der Initiative

Die Mitglieder der Initiative decken die ganze Wertschöpfungskette der smarten Gebäudetechnik ab: Elektro- und Informationstechnik, Elektronik, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik (CE), Medizintechnik, Industrie, Handel, Handwerk, Architektur, Forschung und Lehre.

Ein nicht unwesentlicher Teil unserer Mitglieder sind SmartHome-Start-Ups. Diese Unternehmen bereichern den Markt durch sehr innovative und genial erdachte Produkte und Ideen - aber sie haben oft ein Problem: Sie lassen sich nicht in eine der etablierten Schubladen stecken, da sie irgendwo zwischen Elektrotechnik, IT, Webdesign, Unified Communication, SocialMedia und Systemhaus einzuordnen wären. Wir geben diesen Firmen für den Moment ein "Zuhause" und unterstützen sie dabei ihre kleinen großen Ideen einem großen Publikum sichtbar zu machen.


Unsere Definition von einem "SmartHome"

Unter einem SmartHome verstehen wir ein intelligent vernetztes Gebäude. Dies kann eine Mietwohnung genauso sein, wie ein Einfamilienhaus oder ein Bürogebäude. Entscheidend ist, dass viele Routinearbeiten automatisiert und damit zuverlässig und exakt ablaufen. Automatisierte Betätigung von Rollläden verhindert die Überhitzung von Räumen, selbst wenn niemand anwesend ist. Die Automatik verhindert aber auch das nächtliche Auskühlen und trägt so zur Reduzierung des Energiebedarfs bei. Eine elektronische Kopplung von Fenstersensoren und Heizung sorgt dafür, dass bei geöffnetem Fenster die Heizung im jeweiligen Raum abgeschaltet ist. So lassen sich leicht bis zu 20% der Heizkosten einsparen. Zugangssysteme sorgen dafür, dass nicht nur die Tür geöffnet wird, sondern gleichzeitig individuelle Aktionen ausgelöst werden. Beispielsweise Licht, Wärme, Benachrichtigungen oder Musik. Je nach Lebenssituation können Sensoren erkenne, ob Bewohner aktiv sind oder auch in einer Notsituation. Im letzteren Fall lassen sich so automatisch Angehörige oder ein Dienstleister informieren. Ein Heim, also eine Wohnung oder ein Wohnhaus ist dann „smart“, wenn verschiedene Sensoren und Aktoren intelligent miteinander verknüpft werden, um den darin lebenden Menschen das Leben zu erleichtern und sicherer zu machen und gleichzeitig den Energieverbrauch des Heims zu reduzieren.

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